Neujahrsempfang 2019 des Fußballkreises Bonn

Neujahrsempfang 2019 des Fußballkreises Bonn

Neujahrsempfang 2019 des Fußballkreises Bonn

Bereits am 05. Januar 2019 hatte der Fußballkreis Bonn zu seinem traditionellen Neujahrsempfang geladen. Die Dankeschönveranstaltung für aktuelle und langjährige ehemalige Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler fand erneut im Landhaus Wieler in Bornheim-Walberberg statt. Neben den Ehrenamtlern begrüßte der Kreisvorsitzende Jürgen Bachmann im Namen des Kreisvorstandes den FVM-Präsidenten Alfred Vianden und den DFB-Schatzmeister Dr. Stefan Osnabrügge ganz besonders. Ferner zeigte er sich erfreut, dass auch Stefan Günther, Leiter des Sportamtes der Stadt Bonn, Heiko Fleck vom Stadtsportbund Bonn, Markus Egyptien vom Kooperationspartner „Alles Fußball“ sowie Dr. Dieter Stäglich, der langjährige Vorsitzende des Satzungsausschusses des WDFV, der Einladung des Kreises gefolgt waren. Auch an den Ältestenrat des Fußballkreises Bonn mit dem Ehrenmitglied Horst Masuth und dem Ehrenvorsitzenden Armin Ebner an der Spitze ging ein besonderes herzliches Willkommen.

 

Jürgen Bachmann blickte bei seinem Grußwort sehr zufrieden auf das im zurückliegenden Jahr Erreichte zurück. Man habe weiter an der Erfüllung des Masterplanes gearbeitet und  darüber hinaus auch an der Umsetzung des kreiseigenen kleinen Masterplanes sehr erfolgreich gearbeitet. Die Verpflichtung dazu ergebe sich aus der mit der Wahl in das Ehrenamt übernommenen Aufgaben, die Belange der Vereine zu vertreten. Er nannte exemplarisch die folgenden angegangen bzw. umgesetzten Maßnahmen:

·         Intensivierung der Kommunikation mit den Vereinen

·         Erhöhung der Qualifizierungsangebote

·         Erhaltung/Gewinnung von Schiedsrichtern und Schiedsrichterinnen

·         Flexibilisierung des Spielbetriebes im Jugend- und Seniorenbereich

·         Ausdehnung der Fußball-AG´s

·         Maßnahmen zum Kinderschutz

·         Teilnahme an Tagen des Sports

„Mit all diesen Aktivitäten versuchen wir hier in Bonn den Fußball hochzuhalten und nach außen gut darzustellen“, so der Kreisvorsitzende. „Dies wird alles von Euch geleistet und dafür sagen wir vom Kreisvorstand vielen Dank.“

Mit der Dankesmail eines Vereines, die Jürgen Bachmann vorlas, wurde deutlich, dass diese Leistungen auch in Reihen der Vereine ihre Anerkennung finden und dort keineswegs als selbstverständlich zur Kenntnis genommen werden.

In diesem Zusammenhang begrüßte Jürgen Bachmann noch Frau Wehle mit ihrer Familie. Frau Wehle hatte bei der Verbandsweihnachtsfeier über die Erfahrungen mit den Ehrenamtlern im Fußball berichtet. Art und Inhalt des Berichtes waren Anlaß genug um sie spontan zur Dankeschönveranstaltung einzuladen.

Frau Wehle berichtete erneut über ihre Erfahrung, die damit begannen, dass sie niemals Fußballmutter werden wollte. Doch mußte sie sich letzlich dem Wunsch ihres Sohnes beugen, der seine Vorliebe für den Fußballsport entdeckt hatte. Durch die Begleitung des Sohnes zum Training oder zum Spiel wurde ihr schnell klar welch enorme Arbeit in den Vereinen – und das ehrenamtlich – geleistet werde. Dafür dankte sie den anwesenden Ehrenamtlern stellvertretend für die vielen Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen, die in den Vereinen aktiv sind.

 

FVM-Präsident Alfred Vianden dankte bei seinem Grußwort den Ehrenamtlern und Ehrenamtlerinnen im Kreis für die viele Arbeit und das Engagement und verband damit die Hoffnung, dass die Freude am ehrenamtlichen Tun auch 2019 erhalten bleibe. Auf das vergangene Jahr solle man angesichts der weltweiten Probleme trotz des Misserfolges im deutschen Fußball nicht traurig zurückblicken. Als Erfolg wertete er die künftige Abschaffung der Montagsspiele. Für den Bereich des FVM sei erneut der Pokaltag der Amateure erfolgreich verlaufen. Darüber hinaus seien die Vereinsdialoge fortgeführt worden, man habe nun die 100 erreicht. Als weitere Erfolge nannte er die Einführung des Leadershipprogrammes für Ehrenamtlerinnen sowie eine Satzungsänderung, die nun  verpflichtend die Mitgliedschaft eines Vertreters oder einer Vertreterin der jungen Generation vorsieht.

In seinem Ausblick auf 2019 nannte er als vorrangige Aufgaben die Intensivierung der Vereinsdialoge, Maßnahmen gegen die rückläufigen Mannschaftzahlen zu entwickeln und insbesondere gegen den Fremdenhass vorzugehen. Zum Abschluß seiner Rede sagte der Verbandspräsident, dass er in diesem Jahr nicht erneut für dieses Amt kandidieren werde. Er bat darum seinem Nachfolger das gleiche Vertrauen entgegenzubringen wie es ihm entgegengebracht wurde.

 

Auch der Sportamtsleiter der Bundesstadt Bonn dankte allen für die geleistete Arbeit und dem Kreis Bonn für das konstruktive Miteinander. Er zitierte die Familienministerin Franziska Giffey:“ Aus Ehrenamt erwächst Glück“. Von daher freue er sich nur glückliche Menschen zu sehen.

Im Folgenden hob er die Aufgabe des Sportamtes als Dienstleiter und professioneller Unterstützer der Vereine hervor. In Erfüllung dieser Aufgabe würden Spiel- und Trainingsstätten zur Verfügung gestellt und Investitionen in die Sportinfrastruktur getätigt. Im Bereich des Fußballs sei die Umwandlung der Plätze in Kunstrasenplätze weit fortgeschritten. Was mit den restlichen Plätzen passiert, werde auch mit den Verantwortlichen der Sportorganisationen besprochen.

Mit dem Ende der Diskussion über die Sportstättenbenutzungsgebühren, der Aufstockung der Sportfördermittel und dem Verzicht auf Eigenmittel der Vereine bei Um- bzw. Ausbaumaßnahmen seien in der Stadt Bonn gute Entscheidungen für den Sport getroffen worden.

 

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